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Der Vergänglichkeit trotzen
Monika Pan-Stadler über Vergegenwärtigungen von Orten, Zeiten und außergewöhnlichen Menschen Rezension von Günter Helmes zu Monika Pan-Stadler: Noch einmal Fahrtwind spüren. Buch der Liebe und Freiheit Königshausen & Neumann, Würzburg 2026
Ein Romantic Thriller aus Japan
Mina Sakurais „Der Exmann“: Verwirrspiel vor misogyner Kulisse Rezension von Lisette Gebhardt zu Mina Sakurai: Der Exmann. Sie dachte, sie wäre ihn los. Thriller S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2026
Plastikblumen gießen
Dietmar Sous’ Erzählband „Vom Glück verfolgt“ überzeugt mit komischen Helden und skurrilen Momenten Rezension von Werner Jung zu Dietmar Sous: Vom Glück verfolgt Transit Buchverlag, Berlin 2026
Der erste Eindruck zählt
Kostüm- und Setdesign in „Wuthering Heights“ (2026) Rezension von Victoria Ohl
Friedhelm Rathjen sammelt in „Britlesebüchern“ Rezensionen zur britischen Literatur
Von Redaktion literaturkritik.de
Unruhe im Buckingham Palast
Bei seinem 21. Auftritt ermittelt der von Peter James erfundene DSI Roy Grace im Umkreis des englischen Königspaares Rezension von Dietmar Jacobsen zu Peter James: Der Tag des toten Falken. Kriminalroman Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2026
Neko bungaku 4.0
Ren Mizuniwas „Die Gespräche der Katzen bei Nacht“ betont das Konvivialitätsmoment Rezension von Lisette Gebhardt zu Ren Mizuniwa: Die Gespräche der Katzen bei Nacht. Roman Thiele Verlag, München 2026
Der Gründer des Dadaismus: Eine Auswahl der Gedichte von Hugo Ball wurde als ‘Poesiealbum’ veröffentlicht
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zu Hugo Ball: Poesiealbum 404. Auswahl Wilfried Ihrig Märkischer Verlag, Wilhelmshorst 2026
Zwischen Tüll, Latex und Cellophan – Eine neue Cathy?
Zwischen Tüll, Latex und Cellophan – Eine neue Cathy?Filmische Kostümsprache als Charakterkonstruktion in Emerald Fennells Filmadaption “Wuthering Heights“ am Beispiel der Figur Catherine Earnshaw
Literatur im Medienwechsel: Literaturadaptionen
Literatur im Medienwechsel: LiteraturadaptionenVorbemerkungen zum Oktober-Schwerpunkt von literaturkritik.de
Trennung und Versöhnung
Dana Vowinckels Roman „Anton und Alma“ erzählt von einem ungleichen Paar Rezension von Peter Mohr zu Dana Vowinckel: Anton und Alma. Roman Suhrkamp Verlag, Berlin 2026
Es ist, was es ist
Thomas Hettche erzählt die „Liebe“ Rezension von Christoph Jürgensen zu Thomas Hettche: Liebe. Roman Kiepenheuer & Witsch, Köln 2026
Berlin, babylonisiert
Über Fakten und Fiktionen, das Jahr 1933 und die Frage, wer den Ton angibt: Ein Streitgespräch über die finale Staffel der Serie „Babylon Berlin“ Rezension von Michael Braun und Clemens Hermann Wagner
Dem Herzen folgen
Mit „Arendal“ legt Karl Ove Knausgård eine anrührende Erzählung über die großen Fragen des Lebens vor Rezension von Werner Jung zu Karl Ove Knausgård: Arendal Luchterhand Literaturverlag, München 2026
Queer, expressionistisch, Hitler-Fan
Nina Schedlmayers Biografie „Hitlers queere Künstlerin“ über die österreichische Malerin und Weltkriegsteilnehmerin Stephanie Hollenstein Rezension von Oliver Pfohlmann zu Nina Schedlmayer: Hitlers queere Künstlerin. Stephanie Hollenstein – Malerin und Soldat Hanser Berlin, Berlin 2025
Ein Blick in die Schreibwerkstatt
„Der goldene Faden“ ist ein Versuch der Annäherung an die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang Rezension von Thorsten Schulte zu Han Kang: Der goldene Faden Claassen Verlag, Berlin 2026
In eigener Sache
Vorbemerkungen zur Oktober-Ausgabe der Redaktion Gegenwartskulturen Hinweise von Redaktion Gegenwartskulturen
Einsam in Nazi-Deutschland
Endlich veröffentlicht Suhrkamp Samuel Becketts bittere Tagebücher aus dem Winter 1936/37 Rezension von Christian Schwandt zu Mark Nixon; Oliver Lubrich; Samuel Beckett: German Diaries. 28. September 1936 – 1. April 1937 Suhrkamp Verlag, Berlin 2026
Wenn Träume zum Verbrechen werden
Zwischen Kafka und „Minority Report“: Laila Lalamis Roman „Das Dream Hotel“ erzählt von einer Gesellschaft, die im Namen der Sicherheit alles opfert Rezension von Oliver Pfohlmann zu Laila Lalami: Das Dream Hotel Kein & Aber Verlag, Zürich 2025
Vaterland und Muttersprache
Vaterland und MuttersprachePaweł Pawlikowskis Spielfilm „Vaterland“ kreist um Thomas Manns Rede in Frankfurt am Main und Weimar vom Juli 1949
Die Leerstelle
In ihrem Roman „Das Leben der M“ traut sich Rachel Cusk nah an eine lebende Schauspielerin heran und entfacht eine Debatte Rezension von Tilman Urbach zu Rachel Cusk: Das Leben der M. Ein literarisches Vexierspiel über Selbstentwürfe Suhrkamp Verlag, Berlin 2026
Ein Plädoyer für die Befreiung der Sexualität
Die französische Schriftstellerin Colette kommt in „Das Reine und das Unreine“ von 1932 zu unerwarteten Einsichten in Fragen der Sexualität, die auch bald hundert Jahre später nichts von ihrer Subversion verloren haben Rezension von Nora Eckert zu Sidonie-Gabrielle Colette: Das Reine und das Unreine. Roman Friedenauer Presse, Berlin 2026
Tausend Könige, kein Königreich
Ein Buch über Ausbeutung, Überleben und den Versuch, Mensch zu bleiben in einer Welt voll Tempo, Druck und Kontrolle: Hu Anyans Erinnerungen „Ich fahr Pakete aus in Peking“ Rezension von Oliver Pfohlmann zu Hu Anyan: Ich fahr Pakete aus in Peking. Ein intimer Bericht eines Niedriglohnarbeiters in China Suhrkamp Verlag, Berlin 2025
Warum Klassiker lesen?
Thomas Groß wirbt in „Warum sich weiterlesen lohnt“ für anspruchsvolle Literatur Rezension von Michael Duszat zu Thomas Groß: Warum sich Weiterlesen lohnt Flur Verlag, Heidelberg 2026
Günther Fetzer legt die grundlegend überarbeitete und stark erweiterte Auflage seiner Geschichte des Taschenbuchs vor
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zu Günther Fetzer: Das Taschenbuch. Geschichte – Verlage – Reihen UTB für Wissenschaft, Stuttgart 2019
Literatur und Leben
Mit „Nullsumme“ legt Joyce Carol Oates zwölf Stories zwischen Gegenwartsdiagnose und Dystopie vor Rezension von Werner Jung zu Joyce Carol Oates: Nullsumme. Stories Blessing Verlag, München 2025
Kirchenkritik, Antisemitismus und ein Lob der Prostitution
Oskar Panizzas „Vermischte Schriften“ sind zwar oft scharfzüngig, aber mindestens ebenso oft widerwärtig Rezension von Rolf Löchel zu Oskar Panizza: Vermischte Schriften Teil 1-4 Günther Emigs Literatur-Betrieb, Niederstetten 2025
Wer hat Juliane Brunner ermordet?
In Caroline Seibts Thriller „Weil sie lügt“ zerbricht eine Familie nach dem Verschwinden der ältesten Tochter Rezension von Dietmar Jacobsen zu Caroline Seibt: Weil sie lügt. Thriller | Von Glauser-Preisträgerin Caroline Seibt Droemersche Verlagsanstalt, München 2026
Krimi, Campus Novel, Reisebuch oder Businessliteratur?
Herbert Küppers multigenerischer Roman „Ungarische Tänze“ bringt Spannung in einem viel diskutierten politischen Kontext Rezension von Walter Grünzweig zu Herbert Küpper: Ungarische Tänze tredition, Ahrensburg 2025
Mit seinen Alemannischen Gedichten und Kalendergeschichten bereicherte Johann Peter Hebel die deutsche Literatur
Sein 200. Todestag wird durch zahlreiche Neuerscheinungen und Neuausgaben geehrt Sammelrezension von Manfred Orlick zu Büchern von Guido Bee, Kevin Drews, Uwe Hauser, Johann P. Hebel, Andreas Lang, Bernhard Stricker, Thomas Weiß
Variationen der Niederlage
Mit „Der stets verlorene Kampf“ verabschiedet sich Michel Houellebecq (fast) vollständig vom Widerstand Rezension von Leon Schött zu Michel Houellebecq: Der stets verlorene Kampf. Gedichte DuMont Buchverlag, Köln 2026
Zelt als Fehdehandschuh
Annette Mingels‘ vorzüglicher Roman „Evas Tochter“ seziert acht Frauen Rezension von Peter Mohr zu Annette Mingels: Evas Tochter. Roman Penguin Verlag, München 2026
Solschenizyns Schwiegermutter
In ihrem Erzählungsband “Mischka” begleitet Barbara Honigmann starke Frauen und hilflose Männer durch ein Jahrhundert ohne Würde Rezension von Christian Mariotte zu Barbara Honigmann: Mischka. drei Porträts Hanser Berlin, Berlin 2026
Eine zufällige Bekanntschaft in den frühen Morgenstunden
In „Drei Zimmer in Manhattan“ stellt sich Georges Simenon die Frage, ob daraus eine Liebesbeziehung entstehen kann Rezension von Mechthild Hesse zu Georges Simenon: Drei Zimmer in Manhattan Kampa Verlag, Zürich 2026
Von Männern, Musik und versteckten Gefühlen
Mit „Chopins Männer“ verwebt Moritz Weber Chopins queeres Leben mit seiner Künstlerpersönlichkeit und entwirft zugleich ein überraschend komplexes Bild der Romantik Rezension von Silvio Barta zu Moritz Weber: Chopins Männer Schwabe Verlag, Basel 2026
Ausweisung oder Flucht – Wahrheit und Lüge
Im Zentrum des Romans „Eine einfache Wahrheit“ von Corinna Krenzer steht die Frage nach der Protagonistin Janna und welchen Anteil sie womöglich am Selbstmord ihres Vaters hatte Rezension von Mechthild Hesse zu Corinna Krenzer: Eine einfache Wahrheit Kjona Verlag, München 2026
Unschuldig, geheimnisvoll, diffamiert und gefährlich
Helke Sander erzählt in „Ein Mädchen“ zwar oft fast lakonisch, immer jedoch sehr eindringlich Episoden aus dem Leben ihrer Protagonistin in den ersten Nachkriegsjahren Rezension von Rolf Löchel zu Helke Sander: Ein Mädchen Schüren Verlag, Marburg 2026
Nicht mehr dabei, statt mittendrin
Jana Hensel begibt sich in “Es war einmal ein Land” auf Spurensuche Rezension von Detlef Goller zu Jana Hensel: Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet Aufbau Verlag, Berlin 2026
Mit dem Schäferspiel „wolken-an“
Hartmut Laufhüttes Auswahl lädt dazu ein, den Barockdichter und Pegnitzschäfer Sigmund von Birken vierhundert Jahre nach seiner Geburt neu zu entdecken Rezension von Florian Birnmeyer zu Sigmund von Birken: Martinsgans und Tugendhügel. Ausgewählte Gedichte für Leser von heute Ralf Schuster Verlag, Passau 2026
Being the Trouble
Ein Gespräch mit Mithu Sanyal über Literatur, digitale Medien, Krieg und Shitstorms Von Anna-Lena Eick und Inge van de Ven
Die Welt als Dienstleistungsdorf
Tomer Gardi widmet sich in „Liefern“ dem Phänomen der omnipräsenten Lieferdienste per App und richtet den Blick auf die Gesichter der Menschen hinter den bunten Lieferboxen Rezension von Monika Grosche zu Tomer Gardi: Liefern. Roman Tropen Verlag, Stuttgart 2026
Eine lyrische Utopie mit Ecken und Kanten
Artur Nickel entwirft in “den frühling an den regenbogen erinnern”ein buntes Kaleidoskop aus Gedichten, das Hoffnung bewahrt, ohne die vielfältigen Krisen der Gegenwart auszublenden Rezension von Florian Birnmeyer zu Artur Nickel: den frühling an den regenbogen erinnern. gedichte & fragmente Geest-Verlag, Vechta 2026
Betrachten, erinnern, sich selbst vergewissern
Jens Wonneberger beglückt mit Autopsien biographischer und autobiographischer Art Rezension von Günter Helmes zu Jens Wonneberger: Inventur Müry Salzmann Verlag, Salzburg 2026
„Staub fällt von den Schuhen“ von Christa Hagmeyer
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zu Christa Hagmeyer: Staub fällt von den Schuhen Molino Verlag, Leonberg 2026
Das Heimchen am Webstuhl?
Mara Golds Buch „Antike Mythen ohne Männer“ informiert aus feministischer Sicht über weibliche Figuren Rezension von Rolf Löchel zu Mara Gold: Antike Mythen ohne Männer. Jungfrau, Mutter, Kriegerin, Göttin, Monster u. a. Feministische Lesarten erobern bekannte Geschichte(n) zurück DuMont Buchverlag, Köln 2026
Die Suche nach Identität und das Meer
Die niederländische Schriftstellerin Nikki Dekker geht in dem Roman „Tieftiefblau“ der Frage nach, wer wir sind, und findet verblüffende Antworten ausgerechnet bei Meeresbewohnern Rezension von Nora Eckert zu Nikki Dekker: Tieftiefblau Residenz Verlag, Salzburg 2026
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